Dr. med. Roberto Städtler • Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie • Plastische Operationen • Zertifizierter Implantologe • Tätigkeitsschwerpunkt Lasertherapie

25 Jahre Implantologie

Dr. med. Roberto Städtler

Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Plastische Operationen
Tätigkeitsschwerpunkt Lasertherapie
Zertifierter Implantologe

Nach mehr als 2 Jahrzehnten implantologischer Tätigkeit kann man nicht nur eine steigende Nachfrage nach festem Zahnersatz verzeichnen, sondern auch einen deutlichen technischen und operativen Fortschritt. Nicht nur die Materialien und Implantatsysteme sind heute ausgereifter, auch die diagnostischen Möglichkeiten und operativen Techniken haben sich enorm entwickelt.

Der Wunsch nach festen Zähnen bis ins hohe Alter ist realisierbar geworden. Die Herangehensweise an eine solche Therapiemöglichkeit hat sich im Laufe der Zeit jedoch deutlich gewandelt.

Die Entwicklung der Implantologie

Anfänglich setzte man Implantate nur dort ein, wo ausreichend Kieferknochen vorhanden war und konstruierte danach den entsprechenden Zahnersatz. Häufig stieß man auf enorme Probleme, da das Knochenangebot im Laufe des Lebens rückläufig ist, ganz besonders dann, wenn die funktionelle Belastung des Kiefers durch teilweises oder vollständiges Fehlen von Zähnen stark reduziert ist.

Heute spricht man von einer Rückwärtsplanung (der Fachbegriff ist "Backward planning"), die vom gewünschten Ergebnis der implantologischen Versorgung ausgeht. Der behandlende Zahnarzt legt nach Absprache mit dem Patienten die gewünschte Versorgung fest – danach wird ein entsprechender Behandlungsplan erstellt.

Moderne Planung für optimale Ergebnisse

Voraussetzung für ein solches Vorgehen sind moderne computergestützte Planungsmöglichkeiten, die virtuelles und navigiertes Operieren (Guided Surgery) möglich machen und das angestrebte Endergebnis bereits simulieren können.

Eine höchst präsize und äußerst sichere Planung im Sub-Millimeter-Bereich steht unserer Praxis durch eine entsprechende Software zur Verfügung (SimPlant). Diese Software wird von Annaberger Dental-Labor zur Verfügung gestellt und die Planung gemeinsam mit dem dortigen Laborleiter Herrn Schnabel durchgeführt. Die zahntechnischen Voraussetzungen wie Scanprothese und Bohrschablone werden ebenfalls im Annaberger Dental-Labor und im Dental-Labor Mannewitz geschaffen. Ebenfalls Voraussetzung für die 3D-Planung ist die Anfertigung eines Computertomogramms (CT) oder einer digitalen Volumentomographie (DVT). Die Zusammenarbeit mit Herrn Chefarzt Lindner, dem Leiter der Radiologischen Abteilung des Erzgebirgsklinikums Annaberg, schafft diese idealen Voraussetzungen.

Das entsprechende Gerät ist seit 2 Jahren in unserer Praxis verfügbar!

Ergänzende Technik Knochenaufbau und -transplantation

Wenn das Knochenangebot trotz allem nicht ausreichend ist, kommen neuartige Techniken von Knochenaufbauten und -transplantionen zum Einsatz. Unsere Praxis hat sich auf diese Techniken spezialisiert. Wir führen sowohl Transplantationen aus dem Kieferknochen als auch aus anderen Körperregionen wie z.B. dem Beckenknochen durch. Diese Operationen erfolgen in unserer Belegabteilung im Erzgebirgsklinikum Annaberg.

Erfolgreich durch die enge Zusammenarbeit von Spezialisten

Die Realisierung schwieriger implantologischer Therapien erfordert eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von Kieferchirurg, behandelnden Zahnärzten, Zahntechnikern und Hausärzten. In meiner langjährigen Tätigkeit als Kieferchirurg und Implantologe ist eine solche, intensive Zusammenarbeit mit vielen Kollegen im Sinne unserer Patienten entstanden, für die ich mich sehr bedanken möchte.